Die Wand


Jetzt stehe ich vor dieser Wand. Das habe ich nicht erwartet. Nach so viel Arbeit an mir selbst, den ganzen Gedanken, Analysen und Gesprächen mit Freunden und dem Universum, stehe ich jetzt vor dieser Wand.
Inzwischen glaube ich zu wissen, warum ich immer wieder so handle wie ich es in der Vergangenheit bis jetzt getan habe. Ein Muster, welches sich wiederholt. Bei mir heisst es:
Für andere da zu sein, damit es ihnen gut geht.

Es heisst aber auch: Sich selbst nicht wichtig zu nehmen und hinten an zu stellen.Dieses Muster hat sich aber nicht als erfolgreich erwiesen, es geschah eher das Gegenteil von dem Erwarteten. «Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor» (Goethe, Faust)

Eine gesunden Portion Selbstliebe und seine Bedürfnisse zu leben, ist die Erkenntnis.
Aber wie? Nie gelernt, nicht praktiziert.
Das ist die Wand, vor der ich stehe und die es gilt irgendwie zu überwinden, um zum mir und meinen Bedürfnissen zu finden. Mit Gewalt geht es nicht. Das habe ich schon ausprobiert. Da ist kein Durchkommen. Mit Geduld, Güte und Vertrauen? Ein guter Ansatzpunkt. Immerhin hat es auch lange gedauert, bis die Wand so solide aufgebaut wurde.
Vertrauen, Geduld und Güte sind auch behutsame Begleiter. Sie kosten nicht viel Kraft und Kampf. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

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Das ist unser Fundament

Stellen wir uns vor, wir sind so mutig und so entschlossen, den Weg zu gehen, uns selbst zu finden. Allein dafür gebührt uns schon ein Glückwunsch und ein aufmunternder Zuspruch. Dieser Pfad kann steinig und holperig werden.

Es beginnt damit, dass wir uns auf uns konzentrieren und dies, ist schon schwer genug. Die meisten von uns haben es im Leben nie richtig gelernt. Für uns und unsere Bedürfnisse auf gute und nicht destruktive Weise einzustehen.

Was möchten wir? Was tut uns gut? Warum ist es so schwer uns zu finden und zu leben?

Vielleicht, weil wir es uns nicht wert sind? Nie wert sein durften? Aber dann wird es erst recht Zeit dafür.  Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das Erste ist, dass wir uns nicht mehr von uns ablenken. Gedanklich bei uns zu bleiben ist schon eine riesige Anstrengung. Und dann noch zu reflektieren, was wir für uns möchten, was uns guttut, ist die nächste Hürde.

Wenn wir bis dahin gekommen sind, bei uns zu bleiben, gebührt uns eine Auszeichnung. Es ist ein Meilenstein.
Das Fundament, auf dem man aufbauen kann.

 

Die Begleitung auf diesem Weg, ist ein Teil meiner Arbeit

 

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Nach der Krise ist vor der Krise

Schauen wir uns doch um. Diverse Länder gehen wieder über in den Lockdown. Die Öffnung war einfach zu früh. Die Menschen haben nicht verstanden oder wollten nicht verstehen. Zum Verstehen braucht es Zeit und Geduld.
Dies gilt für alle Bereiche. Wenn man nach einer Krise nicht lernt, seine Schlüsse zieht und die Erfahrungen sowie das Gelernte verinnerlicht, zu einer Gewissheit werden lässt, sondern schnell wieder zu vorigen Lebensmodus zurückkehrt, dann kommt die nächste Krise ganz bestimmt.

Es gilt Dinge abzuschliessen. Nicht, weil es wieder «gut» ist, ins Gleiche zu rück zu fallen. Dinge abschliessen heisst, verarbeiten, darauf lernen und erst dann weiter gehen bzw. wieder öffnen. Das braucht Geduld, viel Mut und die Erkenntnis. Dinge abzuschliessen. Dinge heilen lassen.

Im wahrsten Sinne des Wortes. Heilen lassen. Dann funktioniert die Öffnung viel reibungsloser und der Weg in die Zukunft ist viel leichter gangbar.

Lassen wir uns ein bisschen mehr Zeit. Sie wird es uns danken.

 

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Was heisst gesehen bzw. nicht gesehen werden?

Wir als Mensch, werden nicht ernst genommen. Über uns wird bestimmt, unsere Bedürfnisse, sei es körperlich oder psychisch, wird keine Aufmerksamkeit geschenkt.

Und darin liegt der eigentliche Auslöser von vielen Emotionen und Gefühlen, die wir seit der Kindheit mit uns herumtragen. Meist gut versteckt und verschlossen in unserem Unterbewusstsein, aber manchmal, zu unserem Leidwesen, kommen sie an die Oberfläche, ins Bewusstsein und verursachen Schmerzen, Tränen, Wut und Traurigkeit. Es braucht manchmal nur einen kleinen Trigger und alles ist wieder da.
Was heisst es, nicht gesehen zu werden, was macht es mit uns und was gibt es für Möglichkeiten zur Heilung.

Auf dem Weg sind wir nicht allein. Unsere Helfer sind unser spirituelles Team, unser inneres Kind und wir im Jetzt mit unserem Erkennen, unserem Mitgefühl und unserer Liebe für unser Leben.Dies Thema beschäftigt mich schon seit langem und ich habe viel Zeit und Kraft in die Bearbeitung gesteckt. Jetzt ist es an der Zeit, dies auch mit anderen anzusehen.

Wir sitzen im gleichen Boot.

Es gibt ganz individuelle Wege mit diesem Thema umzugehen. Wir können diese gemeinsam entdecken und bearbeiten.

Wer Interesse hat, melde sich bitte bei mir.

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Nach den Sommerferien geht es wieder los.

Hier die «Highlights»

Zirkelarbeit einmal anders.
Jeder Nachmittag befasst sich mit einem ausgewählten Thema. Erleben und Mitmachen schaffen Möglichkeiten, die Medialität und die Sensitivität neu und oder anders zu erfahren.
Sonntag, 23. Aug. 13.00 – 17.00 Uhr, Pflanzen, Symbole und andere Hilfsmittel.
Die 5 Spiegel der Beziehung
Daniela Balestrea
„Dein Gegenüber ist Dein Spiegel“Doch so einfach ist es nicht. Unser Gegenüber zeigt uns unsere ganz unterschiedlichen Themen, die an der Zeit sind, bearbeitet zu werde, damit wir unsere Verletzungen und Wunden heilen können.
Tagesseminar Sa. 27. Sept. 10.00 – 17.00 Uhr

Sound of Shells
Angela Sommerfeld
Sound of Shells ist ein Weg das Leben in der Tiefe zu erforschen und um ganz in der eigenen schöpferischen Kraft leben zu können.
Er ist für Menschen,die Heilung für sich und anderen anstreben und Blockaden sowie unbewusste Verhaltensmuster erst bei sich und dann bei anderen lösen bzw. verändern möchten.
Seminartage Fr. Sa. So. 23. – 25. Okt.

Privatsitzungen:

Bill Thompson, int. Medium 03. September 2020

Annette Müller, med. Lifecoaching nach Vereinbarung

Ursina Fried, Schamanische Sitzung nach Vereinbarung

Olga Rizzo, Tarot nach Vereinbarung

Michaela Hellenthal, Seelensymbole nach Vereinbarung

Weiter Informationen zu den Seminaren, Zirkeln und Sitzungen finden Sie unter:
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Leben mit leichtem Gepäck

Seit unserer Jugend tragen wir emotionalen Ballast mit uns herum und je älter wir werden, desto mehr wird es. Zuerst beladen wir uns unbewusst und später dann, bewusst. Meist können aber nichts dagegen tun, uns nicht dagegen wehren. Es ist wie eine alte Gewohnheit. Wir wissen ja, wie es funktioniert und gehen immer wieder in den alten Trott. Wir wissen, wo und wie wir unsere Verletzungen «einschliessen « können, um sie nicht mehr zu spüren und, die Dauer, in der die Verletzung schmerzt, wird auch immer kürzer. Ganz schnell hinter sich lassen, nicht mehr daran denken und hin fühlen und, weiter geht es.

Wir haben viele Schubladen, jeweils mit grossen Schlüsseln. Unser emotionaler Ballast, unsere Verletzungen sind dort «sicher». Sei bleiben dort.

Vielleicht entscheiden wir uns aber irgendwann später, mit «leichtem Gepäck zu reisen». Dafür müssen wir uns entscheiden, was wir loslassen wollen, nicht mehr brauchen.

Also los. Was packen wir wieder aus? Wir schauen uns jedes Stück an und entscheiden. Notwendig oder nicht. « Könnte ich es noch brauchen oder gebe ich es weg»?

Und dies ist kein leichter Prozess. Sich von etwas zu trennen, was schon lange zu uns gehört, ist wie einen Kleiderschrank räumen. Notwendig ist nur wenig. Nur das Essentielle, was uns wirklich ausmacht.

Unser Handgepäck.

 

Annettemueller.ch
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«Eine wichtige Lektion meines Vaters»

 
Mein Vater hat mir einige «Lektionen» in meinem Leben mit auf den Weg gegeben. Gute und schlechte. Aussprüche und Sätze, die sich in meinem Kopf festgesetzt haben und die ich nie vergessen werde. Einige davon sehr verletzend und destruktiv, andere aber auch hilfreich. Komisch, dass manche Dinge sich so im Kopf verankern und einen das ganze Leben begleiten, obwohl man sie als Kind oder Jugendlicher gehört hat. Der Satz, um den es hier geht heisst:
« Du musst Dich selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen».
Ich weiss nicht mehr bei welcher Gelegenheit er mir dies sagte, aber ich habe mich im Leben oft an diesen Satz erinnert. Selbst aus dem Sumpf ziehen. Dies kann kein anderer für einen machen.
Ratschläge gibt es viele, Erklärungen von allen Seiten und gut gemeinte Beispiele und Erfahrungen aus dem Leben der Anderen. Aber das eigene Leben kann kein anderer übernehmen. Nur man selbst.
Wir können uns nur selbst helfen. Wir sind für unser Leben verantwortlich. Niemand anderes. Schuldzuweisungen und Abschieben der Verantwortung an andere, ist nur eine Ausrede und ein Weglaufen vor sich selbst.
Nur wir können etwas ändern. Auch wenn es schrittweise geschieht. Aber wir können es schaffen.
 
Annettemueller.ch
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Eine Gnade, sich entschuldigen zu können.

Ein kleines Wort mit grosser Wirkung. Sich ehrlich und ernsthaft entschuldigen zu können, ist eine wertvollsten Charaktereigenschaften. Zuzugeben, Fehler gemacht, jemanden zu Unrecht beschuldigt zu haben, oder vielleicht sogar zu Recht, aber auf ungebührliche Art und Weise, hat etwas mit Grösse zu tun.

Wie oft sagen oder tun wir Dinge, die wir nicht so meinen. Wir haben evtl. jemanden mit Worten verletzt oder beschuldigt. Instinktiv wissen wir, dass unsere Handlung falsch war. Aber was machen wir damit? Gehen wir darüber hinweg, denken nicht weiter darüber nach und interessieren uns nicht für unser Handeln, oder liegt es auf unserer Seele wie eine Bürde, die noch abgetragen werden darf.
Und jetzt kommt wieder die eigene Moral und die Wertvorstellungen ins Spiel. Sich zu entschuldigen ist keine Niederlage, sondern ein Zeichen von Grösse und Charakter.

Wer dies kann, hat immer gewonnen. Vor sich und anderen.

annettemueller.ch
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Vergebene Chancen

Viele Dinge nehmen wir als gegeben hin. Als nichts Besonderes. Wir sind daran gewöhnt. Wir sehen nicht, dass vieles, was wie selbstverständlich für uns ist, von jemandem gegeben wird, für den es eine Aktivität, einen Aufwand darstellt. Nichts kommt einfach nur so, ohne aktive Tätigkeit und Einsatz.

Dies verkennen wir oft und sehen diesen Aufwand nicht. Aus Bequemlichkeit, Faulheit, Arroganz, Oberflächlichkeit usw.

Aber sich bewusst zu machen, dass hinter allem was wir bekommen jemand steht, der sich Gedanken gemacht hat und aktiv wurde, ist ein Bewusstwerdungsprozess.

Sicher gibt es Menschen, die nur «nehmen» und meist sind sie es, die im Leben selten eine richtige innere Zufriedenheit erreichen, weil es nie «genug» ist. Anzuerkennen, dass sie aber vieles von anderen bekommen, diese Erkenntnis kommt meist erst, wenn es nicht mehr zur Verfügung steht, sie es nicht mehr erhalten. Erst dann merken sie, was sie verloren haben.

Warum kann man nicht vorher handeln? Warum nicht vorher anerkennen, was man erhält? Sich dem Gebenden zuwenden in Dankbarkeit. Es ist eine kleine Geste, ein kleiner Aufwand. Oft mit grossem Resultat.

Lasst uns nicht aus Faulheit oder Desinteresse diejenigen verlieren, die es gut mit uns meinen und sich um uns kümmern.

Werden wir uns bewusst und handeln früh genug.

annettemueller.ch
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Der Eindruck, der Anschein

Dem Eindruck, dem Anschein begegnen wir überall. Überall wird uns etwas gezeigt. Es wird uns etwas vermittelt. Es soll uns zu etwas verführen, uns etwas zeigen. Verführen, etwas zu kaufen, zu besitzen, was uns glücklicher, zufriedener oder sogar wichtiger macht. Der äussere Anschein ist so gewollt und beabsichtigt.

Er wird immer wieder verfeinert und angepasst, bis er die Bedürfnisse genau trifft.
Kommen wir jetzt zu einem anderen Anschein, unserem eigenen. Aufgebaut wie ein Bild und über Jahre wurde daran gearbeitet. Eine Grundierung und dann Schicht um Schicht Farbe aufgetragen, bis das Bild Mensch fertig ist. Das sind wir. Ein schönes Gemälde. Doch mit der Zeit bekommt diese dicke Schicht Ölfarbe manchmal Risse und fängt an abzublättern. Vielleicht war es zu dick aufgetragen, nur um die empfindlichen, lichten, unteren Schichten zu überecken und zu schützen? Diese sind es, die dem ganzen Bild, uns, die Leichtigkeit und Tiefe geben, die ein wirklich gute Gemälde ausmachen. Mit Glück sind wir mit uns ein guter Restaurator, der die überflüssigen Schichten, Stück für Stück, entfernen kann um an das ursprünglich angelegte, natürliche und lichtvolle Ursprungsbild zu gelangen. Das benötigt viel Zeit, sehr viel Umsicht und Geduld. Aber am Ende lohnt sich die Mühe. Das was nicht zu uns gehört ist entfernt und wir sind an die Oberfläche gekommen, authentisch und ehrlich.

Wir können nur hoffen, dass durch innere oder äussere Einflüsse, unsere Farbe anfängt zu blättern.

 

Annettemueller.ch

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