Nur wer ein Herz hat, wird ein grosser Künstler sein.


Aus dem Film» Meine Zeit mit Cezanne». Emile Zola, Paul Cezanne.Dieser Satz ist hängen geblieben. Grosse Künstler schaffen aus dem Herzen. Mit Leidenschaft, Hingabe und Liebe.Grosse Künstler kämpfen mit sich um den richtigen Ausdruck, die Emotion und die Authentizität, die sie vermitteln wollen. Sie zeigen ihr Innerstes. Nur dann sind sie ehrlich und wahr.
Kunst ist ein Spiegel des Künstlers.

Nichts von sich preisgeben, nicht ehrlich sein, dann ist man nur eine Kopie, ein Fake, nicht glaubhaft und wird schnell vergessen, weil nichts Echtes, Gelebtes, Erkämpftes und Erlittenes bleibt. Herz offen zu zeigen, ist ein Risiko. Man macht sich angreifbar. Aber es ist das einzige, was wahren Erfolg verspricht.

Dies gilt nicht nur für Künstler, sondern für die Menschen allgemein. Nur wer Herz und Leidenschaft lebt, ist authentisch, ehrlich und erfolgreich für sich und andere.
Diese Menschen werden gesehen und wahrgenommen, wie sie wirklich sind. Integer.

Sie sind die wahren „Lebenskünstler“

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Wünsche Dir nicht die Erfüllung Deiner Träume

Das Leben ist kein Wunschkonzert mit einer guten Fee, die alle unsere Wünsche so erfüllt, wie wir es gerne hätten.

«Wenn ich diesen Job erhalte, bin ich glücklich»

«Wenn ich mein neues Leben habe, wird alles wunderbar und ich spüre mich wieder»

Wie oft haben wir das gedacht oder vielleicht sogar gesagt und wir setzten vieles daran, unser ersehntes Ziel zu erreichen. Wir sind unseren Weg gegangen, oft ohne auf andere zu achten, nur um unseren Traum zu erfüllen. Und endlich haben wir es erreicht.

Und dann? Endlich glücklich?

Meistens nicht. Die Erfüllung eines Traumes, eines Wunsches macht nicht wirklich glücklich. Vielleicht kurzfristig. Wenn wir die Euphorie und die Befriedigung spüren, es erreicht zu haben. Aber auf die länge der Zeit, entpuppt sich dieser erreichte Wunsch auch als Trugbild. Es zeigt sich alles das, was noch dazu gehört, aber nicht auf unserem Wunschzettel stand. Ein erfüllter Wunsch kommt selten allein.

Jetzt müssen wir mit den Konsequenzen leben. Mit dem, was wir hinter uns gelassen haben, dem, dem wir keine Beachtung geschenkt haben auf unserem Weg und dem, was wir dafür bekommen haben.

Wenn es nur alles so einfach wäre. Es ist nicht wie im Märchen und die gute Fee erfüllt alle Wünsche oder Harry Potter schwingt seinen Zauberstab

– Auch bei ihm ging einiges daneben –

Wie heisst es so schön. «Träume sind Schäume»

Bevor wir nächstes Mal etwas Neuem nachrennen, ist es sinnvoll zu überlegen, ob die Hälfte des Traumes, des Wunsches, nicht auch ausreicht oder ob man seinen Traum nicht schon lebt und nur einige Dinge ändern müsste, damit es perfekter ist.

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Was wir schaffen sind wir selbst

Wir erschaffen Dinge, Gedanken, Gefühle und Situationen.  Damit sind wir zum grossen Teil mit verantwortlich für unser Umfeld, in dem wir leben. Es ist unsere Kreation, bewusst, aber auch aus unserem Unterbewusstsein, die uns umgeben und mit denen wir unser Leben verbringen. Treten wir doch einmal aus unserem Leben heraus und schauen es uns von aussen an. Dann sehen wir mit anderen Augen, was wir geschaffen haben. Das sind wir. Für manche mag dies seltsam klingen, weil wir diverse Situationen, wenn wir sie von aussen sehen, so sicher nicht haben wollten. «Das habe ich nicht geschaffen»

Doch. Auch das sind wir. Ein Teil von uns.
Genau wie die guten Dinge, Begegnungen, Erlebnisse, Gefühle, Freunde usw. Auch das haben wir geschaffen.  Und auch die zeigen uns selbst.

Manchmal ist es nicht schlecht, sich mal von aussen zu betrachten und zu fragen: «Was bin ich überhaupt?»

Das, was wir sind, ist das, was wir zurücklassen, wenn wir am Ende des Lebens gehen.

Was wir geschaffen haben. Und somit uns.

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Die Wand


Jetzt stehe ich vor dieser Wand. Das habe ich nicht erwartet. Nach so viel Arbeit an mir selbst, den ganzen Gedanken, Analysen und Gesprächen mit Freunden und dem Universum, stehe ich jetzt vor dieser Wand.
Inzwischen glaube ich zu wissen, warum ich immer wieder so handle wie ich es in der Vergangenheit bis jetzt getan habe. Ein Muster, welches sich wiederholt. Bei mir heisst es:
Für andere da zu sein, damit es ihnen gut geht.

Es heisst aber auch: Sich selbst nicht wichtig zu nehmen und hinten an zu stellen.Dieses Muster hat sich aber nicht als erfolgreich erwiesen, es geschah eher das Gegenteil von dem Erwarteten. «Da steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor» (Goethe, Faust)

Eine gesunden Portion Selbstliebe und seine Bedürfnisse zu leben, ist die Erkenntnis.
Aber wie? Nie gelernt, nicht praktiziert.
Das ist die Wand, vor der ich stehe und die es gilt irgendwie zu überwinden, um zum mir und meinen Bedürfnissen zu finden. Mit Gewalt geht es nicht. Das habe ich schon ausprobiert. Da ist kein Durchkommen. Mit Geduld, Güte und Vertrauen? Ein guter Ansatzpunkt. Immerhin hat es auch lange gedauert, bis die Wand so solide aufgebaut wurde.
Vertrauen, Geduld und Güte sind auch behutsame Begleiter. Sie kosten nicht viel Kraft und Kampf. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

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Das ist unser Fundament

Stellen wir uns vor, wir sind so mutig und so entschlossen, den Weg zu gehen, uns selbst zu finden. Allein dafür gebührt uns schon ein Glückwunsch und ein aufmunternder Zuspruch. Dieser Pfad kann steinig und holperig werden.

Es beginnt damit, dass wir uns auf uns konzentrieren und dies, ist schon schwer genug. Die meisten von uns haben es im Leben nie richtig gelernt. Für uns und unsere Bedürfnisse auf gute und nicht destruktive Weise einzustehen.

Was möchten wir? Was tut uns gut? Warum ist es so schwer uns zu finden und zu leben?

Vielleicht, weil wir es uns nicht wert sind? Nie wert sein durften? Aber dann wird es erst recht Zeit dafür.  Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das Erste ist, dass wir uns nicht mehr von uns ablenken. Gedanklich bei uns zu bleiben ist schon eine riesige Anstrengung. Und dann noch zu reflektieren, was wir für uns möchten, was uns guttut, ist die nächste Hürde.

Wenn wir bis dahin gekommen sind, bei uns zu bleiben, gebührt uns eine Auszeichnung. Es ist ein Meilenstein.
Das Fundament, auf dem man aufbauen kann.

 

Die Begleitung auf diesem Weg, ist ein Teil meiner Arbeit

 

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Nach der Krise ist vor der Krise

Schauen wir uns doch um. Diverse Länder gehen wieder über in den Lockdown. Die Öffnung war einfach zu früh. Die Menschen haben nicht verstanden oder wollten nicht verstehen. Zum Verstehen braucht es Zeit und Geduld.
Dies gilt für alle Bereiche. Wenn man nach einer Krise nicht lernt, seine Schlüsse zieht und die Erfahrungen sowie das Gelernte verinnerlicht, zu einer Gewissheit werden lässt, sondern schnell wieder zu vorigen Lebensmodus zurückkehrt, dann kommt die nächste Krise ganz bestimmt.

Es gilt Dinge abzuschliessen. Nicht, weil es wieder «gut» ist, ins Gleiche zu rück zu fallen. Dinge abschliessen heisst, verarbeiten, darauf lernen und erst dann weiter gehen bzw. wieder öffnen. Das braucht Geduld, viel Mut und die Erkenntnis. Dinge abzuschliessen. Dinge heilen lassen.

Im wahrsten Sinne des Wortes. Heilen lassen. Dann funktioniert die Öffnung viel reibungsloser und der Weg in die Zukunft ist viel leichter gangbar.

Lassen wir uns ein bisschen mehr Zeit. Sie wird es uns danken.

 

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Was heisst gesehen bzw. nicht gesehen werden?

Wir als Mensch, werden nicht ernst genommen. Über uns wird bestimmt, unsere Bedürfnisse, sei es körperlich oder psychisch, wird keine Aufmerksamkeit geschenkt.

Und darin liegt der eigentliche Auslöser von vielen Emotionen und Gefühlen, die wir seit der Kindheit mit uns herumtragen. Meist gut versteckt und verschlossen in unserem Unterbewusstsein, aber manchmal, zu unserem Leidwesen, kommen sie an die Oberfläche, ins Bewusstsein und verursachen Schmerzen, Tränen, Wut und Traurigkeit. Es braucht manchmal nur einen kleinen Trigger und alles ist wieder da.
Was heisst es, nicht gesehen zu werden, was macht es mit uns und was gibt es für Möglichkeiten zur Heilung.

Auf dem Weg sind wir nicht allein. Unsere Helfer sind unser spirituelles Team, unser inneres Kind und wir im Jetzt mit unserem Erkennen, unserem Mitgefühl und unserer Liebe für unser Leben.Dies Thema beschäftigt mich schon seit langem und ich habe viel Zeit und Kraft in die Bearbeitung gesteckt. Jetzt ist es an der Zeit, dies auch mit anderen anzusehen.

Wir sitzen im gleichen Boot.

Es gibt ganz individuelle Wege mit diesem Thema umzugehen. Wir können diese gemeinsam entdecken und bearbeiten.

Wer Interesse hat, melde sich bitte bei mir.

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Nach den Sommerferien geht es wieder los.

Hier die «Highlights»

Zirkelarbeit einmal anders.
Jeder Nachmittag befasst sich mit einem ausgewählten Thema. Erleben und Mitmachen schaffen Möglichkeiten, die Medialität und die Sensitivität neu und oder anders zu erfahren.
Sonntag, 23. Aug. 13.00 – 17.00 Uhr, Pflanzen, Symbole und andere Hilfsmittel.
Die 5 Spiegel der Beziehung
Daniela Balestrea
„Dein Gegenüber ist Dein Spiegel“Doch so einfach ist es nicht. Unser Gegenüber zeigt uns unsere ganz unterschiedlichen Themen, die an der Zeit sind, bearbeitet zu werde, damit wir unsere Verletzungen und Wunden heilen können.
Tagesseminar Sa. 27. Sept. 10.00 – 17.00 Uhr

Sound of Shells
Angela Sommerfeld
Sound of Shells ist ein Weg das Leben in der Tiefe zu erforschen und um ganz in der eigenen schöpferischen Kraft leben zu können.
Er ist für Menschen,die Heilung für sich und anderen anstreben und Blockaden sowie unbewusste Verhaltensmuster erst bei sich und dann bei anderen lösen bzw. verändern möchten.
Seminartage Fr. Sa. So. 23. – 25. Okt.

Privatsitzungen:

Bill Thompson, int. Medium 03. September 2020

Annette Müller, med. Lifecoaching nach Vereinbarung

Ursina Fried, Schamanische Sitzung nach Vereinbarung

Olga Rizzo, Tarot nach Vereinbarung

Michaela Hellenthal, Seelensymbole nach Vereinbarung

Weiter Informationen zu den Seminaren, Zirkeln und Sitzungen finden Sie unter:
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Leben mit leichtem Gepäck

Seit unserer Jugend tragen wir emotionalen Ballast mit uns herum und je älter wir werden, desto mehr wird es. Zuerst beladen wir uns unbewusst und später dann, bewusst. Meist können aber nichts dagegen tun, uns nicht dagegen wehren. Es ist wie eine alte Gewohnheit. Wir wissen ja, wie es funktioniert und gehen immer wieder in den alten Trott. Wir wissen, wo und wie wir unsere Verletzungen «einschliessen « können, um sie nicht mehr zu spüren und, die Dauer, in der die Verletzung schmerzt, wird auch immer kürzer. Ganz schnell hinter sich lassen, nicht mehr daran denken und hin fühlen und, weiter geht es.

Wir haben viele Schubladen, jeweils mit grossen Schlüsseln. Unser emotionaler Ballast, unsere Verletzungen sind dort «sicher». Sei bleiben dort.

Vielleicht entscheiden wir uns aber irgendwann später, mit «leichtem Gepäck zu reisen». Dafür müssen wir uns entscheiden, was wir loslassen wollen, nicht mehr brauchen.

Also los. Was packen wir wieder aus? Wir schauen uns jedes Stück an und entscheiden. Notwendig oder nicht. « Könnte ich es noch brauchen oder gebe ich es weg»?

Und dies ist kein leichter Prozess. Sich von etwas zu trennen, was schon lange zu uns gehört, ist wie einen Kleiderschrank räumen. Notwendig ist nur wenig. Nur das Essentielle, was uns wirklich ausmacht.

Unser Handgepäck.

 

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«Eine wichtige Lektion meines Vaters»

 
Mein Vater hat mir einige «Lektionen» in meinem Leben mit auf den Weg gegeben. Gute und schlechte. Aussprüche und Sätze, die sich in meinem Kopf festgesetzt haben und die ich nie vergessen werde. Einige davon sehr verletzend und destruktiv, andere aber auch hilfreich. Komisch, dass manche Dinge sich so im Kopf verankern und einen das ganze Leben begleiten, obwohl man sie als Kind oder Jugendlicher gehört hat. Der Satz, um den es hier geht heisst:
« Du musst Dich selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen».
Ich weiss nicht mehr bei welcher Gelegenheit er mir dies sagte, aber ich habe mich im Leben oft an diesen Satz erinnert. Selbst aus dem Sumpf ziehen. Dies kann kein anderer für einen machen.
Ratschläge gibt es viele, Erklärungen von allen Seiten und gut gemeinte Beispiele und Erfahrungen aus dem Leben der Anderen. Aber das eigene Leben kann kein anderer übernehmen. Nur man selbst.
Wir können uns nur selbst helfen. Wir sind für unser Leben verantwortlich. Niemand anderes. Schuldzuweisungen und Abschieben der Verantwortung an andere, ist nur eine Ausrede und ein Weglaufen vor sich selbst.
Nur wir können etwas ändern. Auch wenn es schrittweise geschieht. Aber wir können es schaffen.
 
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