Die Masche des Instrumentalisierens.

Wie das Wort schon sagt. Man spielt auf etwas, mit etwas, auf jemandem, mit jemandem, wie auf einem Instrument.

Das Instrument wird benutz, ungefragt. Ohne, dass es seine Zustimmung geben kann. Man entlockt ihm Töne. Je nachdem wie man es behandelt, laute, leise, aggressive oder fröhliche. Es gibt viele Varianten.

Sehr ähnlich ist es mit dem Instrumentalisieren von Menschen.

Man benutz sie und spielt auf ihnen. Auch um ihnen Töne, Reaktionen zu entlocken. Dies kann bewusst und / oder unbewusst geschehen. Je nach Fähigkeit des Spielers.

Auch da ist es wie bei einem Musiker. Je länger er übt, desto einfacher, leichter und flüssiger kann er sein Instrument bedienen und beherrschen.

Meist so subtil, dass der Instrumentalisierte es gar nicht bewusst merkt. Aber unbewusst, körperlich, doch eine Reaktion spürt. Diese meist aber nicht benennen kann, da er ihr keine bewusste Aufmerksamkeit schenkt.

Er weiss nur, dass er leicht verstimmt ist.

Oder anders. Es ist wie ein guter Musiker und sein Instrument. Beide sind aufeinander eingespielt.

Es funktioniert nie allein. Sonst würden beide ein Schattendasein fristen und keine Beachtung erhalten. Aber zu zweit, geben sie sich gegenseitig das, was beide zum «Leben» benötigen.

Fast schon eine Art Co-Abhängigkeit.

Auch die besten Instrumente müssen einmal zum Instrumentenbauer, zum Stimmer.

Das ist die Chance, neue Seiten aufzuziehen….

www.orgam.org

www.annettemueller.ch

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